Vossloh AG startet mit einer außergewöhnlich starken Auftragslage in die zweite Jahreshälfte 2026. Der Auftragseingang erreichte im ersten Halbjahr einen neuen Rekordwert und der Auftragsbestand überschritt erstmals die Marke von 1,1 Milliarden Euro. Damit bestätigt sich die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft im internationalen Bahninfrastrukturmarkt.
Operativ entwickelte sich das Geschäft ebenfalls positiv: Umsatz und EBITDA legten deutlich zu. Das EBIT und der Nettogewinn wurden jedoch durch akquisitionsbedingte Bilanzierungseffekte sowie temporäre Belastungen bei Logistik- und Beschaffungskosten gedämpft. Trotz einer jüngst angepassten Jahresprognose blickt das Management optimistisch auf die kommenden Jahre.
Rekordaufträge sichern Wachstum weit über 2026 hinaus
Mit einem Auftragseingang von 828,5 Mio. Euro übertraf Vossloh den Vorjahreswert von 623,7 Mio. Euro deutlich und erzielte den höchsten Halbjahreswert der Unternehmensgeschichte. Auch im zweiten Quartal beschleunigte sich die Dynamik weiter: Die Neuaufträge stiegen um 32,8 Prozent auf 408,3 Mio. Euro.
Besonders aussagekräftig ist die Book-to-Bill-Ratio von 1,17. Da der Auftragseingang erneut über dem Umsatz lag, wächst der Auftragsbestand kontinuierlich weiter und erreichte zum 30. Juni mit 1,14 Mrd. Euro ebenfalls einen historischen Höchststand.
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