Simonenko drohen demnach bis zu zehn Jahre Haft in einer Strafkolonie. Das Ermittlungsverfahren sei auch gegen den Leiter der Bauabteilung der regionalen Hauptstadt Brjansk, Jewgeni Schura, eingeleitet worden.
Ähnliche Fälle in benachbartem Gebiet Kursk
In der ebenfalls an die Ukraine grenzenden Region Kursk südöstlich von Brjansk gab es bereits ähnliche Fälle. Im April wurden der frühere Kursker Gouverneur Alexej Smirnow und sein Stellvertreter wegen angeblichen Betrugs festgenommen. Auch dabei soll es um Befestigungsanlagen gegangen sein.
Smirnows Vorgänger, Roman Starowoit, hatte die Fertigstellung der Anlagen nach oben gemeldet und wurde später Verkehrsminister. Anfang des Monats entließ Präsident Wladimir Putin ihn ohne Angabe von Gründen aus dem Dienst, wenige Stunden später wurde Starowoits Tod bekannt. Die Ermittlungsbehörde ging von Suizid aus. Der Fall wirft aber viele Fragen auf.
In die Region Kursk waren im Sommer 2024 überraschend ukrainische Truppen bei einem Gegenstoß eingedrungen und hatten den vor mehr als drei Jahren von Putin befohlenen Angriffskrieg erstmals in das Land des Aggressors getragen. Russische Streitkräfte brauchten Monate für die Rückeroberung./ksr/DP/stw
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