- 40 Prozent der jungen Deutschen wollen eine Firma gründen.
- Nur 3 Prozent setzten diesen Schritt tatsächlich um.
- Der Anteil junger Gründer unter 24 Jahren wächst.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die Autoren fordern deshalb, die Barrieren für eine Firmengründung zu beseitigen. Bei den Gründen, aus denen sie den Schritt nicht wagen, haben 61 Prozent darauf verwiesen, dass sie ein sicheres Angestelltenverhältnis bevorzugen. Fehlendes Wissen geben 48 Prozent als Grund an, und 39 Prozent schreckt der Stress einer Selbstständigkeit ab. Etwas mehr als jedem Zehnten fehlt der richtige Geschäftspartner und 9 Prozent geben fehlendes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten an. Nicht vorhandenes Startkapital nennen ebenso viele jungen Menschen als Hinderungsgrund.
Etwas mehr Optimismus verbreiten Zahlen aus dem Global Entrepreneurship Monitor 2025/2026, aus dem die Autoren der Bertelsmann Stiftung zitieren. Demnach hat sich der Anteil der jungen Gründer im Alter von 18 bis 24 Jahren in den zurückliegenden Jahren fast verdoppelt. Lag ihr Anteil in dieser Altersgruppe 2024 noch bei 13 Prozent, kletterte der Wert 2025 auf über 23 Prozent. Der Monitor wird vom RKW Kompetenzzentrum in Eschborn veröffentlicht und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.
"Es ist gut, dass so viele junge Menschen Interesse daran zeigen, eine eigene Firma zu gründen. Neue Unternehmen bringen oft frische Geschäftsideen mit, sie schaffen Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in der aktuell herausfordernden Situation kann die deutsche Wirtschaft solche Impulse dringend gebrauchen", sagt Ivo Andrade, Experte der Bertelsmann Stiftung für Jugend und Wirtschaft laut Mitteilung./lic/DP/zb
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