Der Fall sorgt in den USA für Aufmerksamkeit, weil der Beschuldigte die erbeuteten Gelder offenbar für einen luxuriösen Lebensstil nutzte. Zu den Ausgaben sollen unter anderem Privatjets und Luxusautos gehört haben.
Nach Angaben der Ermittler nutzte die Tätergruppe Methoden des Social Engineering, um an die Zugangsdaten ihrer Opfer zu gelangen. Dabei sollen sich die Beteiligten unter anderem als Mitarbeiter von Google, Trezor und weiteren Unternehmen aus dem Krypto-Sektor ausgegeben haben.
Seit seiner Festnahme hat der Angeklagte bereits 53,16 Bitcoin und 275,33 Ether an die Strafverfolger übergeben. Der Wert der Vermögenswerte beläuft sich auf rund 3,7 Millionen US-Dollar. Die Rückgabe der Kryptowährungen dürfte bei der späteren Strafzumessung berücksichtigt werden.
Aufgedeckt wurde der Fall durch eine Verkehrskontrolle. Jones war in einem Rolls-Royce unterwegs und wurde wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zudem Amphetamin-Tabletten. Die anschließenden Ermittlungen führten die Behörden schließlich auf die Spur des mutmaßlichen Krypto-Betrugs.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.