VEH AG: Ungeprüfte Zahlen zum 30.09.2026

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Zwischenmitteilung - Stand: 22.10.2026 -

Ungeprüfte Zahlen zum 30.09.2026 / Anpassung der Umsatzplanung

Zum 30.09.2026 liegen wir im Umsatz dank Sondererträgen, Kaufangeboten und Paketgeschäften bei ungeprüften 4,9 Mio. EUR (Vj. 4,5 Mio. EUR) bereits heute am oberen Rand der Planung von 4 bis 5 Mio. EUR für das Gesamtjahr. Wir erhöhen daher die Jahresplanung im Umsatz auf 7 Mio. bis 8 Mio. EUR.

Mit ungeprüften rund -27 TEUR (Vj. +243 TEUR) liegen wir zum Stichtag unter unserer reduzierten Ergebnisplanung von 0 TEUR. Ursachen hierfür sind Rechtsberatungskosten im 3. Quartal von 54 TEUR sowie erhöhte Abschreibungen und gesunkene stille Reserven.

Zum Stichtag ergibt sich ein Aufwand aus saldierten Zu- und Abschreibungen des Handels- und des Anlagebuches von 81 TEUR (Vj. +12 TEUR).

Durch verstärkte Aktivitäten im Pakethandel haben wir unsere Liquidität stichtagsbezogen auf rund 937 TEUR erhöht, wobei 240 TEUR Verbindlichkeiten aus saldierten An- und Verkäufen zu berücksichtigen sind.

Beteiligungen ab 100 TEUR je Position

Bei den Beständen sind die Positionen ab einem stichtagsbezogenen Wert von 100.000 EUR die MPC AG sowie die United Internet AG. Die jeweiligen Bestände haben eine Höhe von max. rund 13,1 % des haftenden Eigenkapitals der VEH AG zum 30.09.2026.

Perspektiven

Die neue Umsatzplanung liegt nun bei 7 - 8 Mio. EUR. Trotz der deutlich erhöhten Umsätze planen wir für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin ein Ergebnis von 0 TEUR, da wir weiterhin von hohen Rechts- und Beratungskosten belastet werden.

In den von der Reich-Gruppe gegen Beschlüsse der Hauptversammlungen 2018 und 2019 erhobenen Anfechtungsprozessen hat das OLG Karlsruhe nach Zurückverweisung durch den BGH am 12. Oktober 2026 jeweils Versäumnisurteile gegen die Kläger der Reich-Gruppe erlassen (Az. OLG Karlsruhe 1 U 59/21 und 1 U 60/21). Hiergegen kann jedoch noch Einspruch eingelegt werden.

Die Anzahl der öffentlichen Kaufangebote über unser Haus, die Wertentwicklung unserer Beteiligungspositionen und die aktuell nicht kalkulierbaren Kosten für die Rechtsberatung werden hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Liquiditätsrisiken sind für das Geschäftsjahr 2026 nicht erkennbar.

Klaus Helffenstein – Vorstand


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