USA: Weitere Anklagen nach Kirchen-Protest gegen ICE-Behörde
WASHINGTON (dpa-AFX) - In Zusammenhang mit einem Kirchen-Protest im US-Bundesstaat Minnesota sind Dutzende weitere Menschen angeklagt worden. Gegen 30 Personen, die an der Aktion gegen die Cities Church in St. Paul beteiligt gewesen sein sollen, sei Anklage erhoben worden, schrieb Justizministerin Pam Bondi auf X. 25 Verdächtige seien bislang festgenommen worden.
Hintergrund ist ein Protest im Januar, bei dem Demonstrierende einen Gottesdienst störten, nachdem bekanntgeworden war, dass einer der Pastoren zugleich für die US-Einwanderungsbehörde ICE tätig ist. Deren Einsätze unter anderem in Minneapolis und St. Paul stehen wegen teils rabiaten Vorgehens gegen Migranten stark in der Kritik. In Minneapolis waren außerdem zwei US-Bürger von Bundesbeamten erschossen worden.
"Man darf keine Gotteshäuser angreifen", schrieb Bondi nun in Großbuchstaben. Wer das tue, könne sich nicht verstecken - man werde die Verantwortlichen "finden, festnehmen und anklagen". Das Justizministerium stehe "für Christen und alle gläubigen Amerikaner".
Insgesamt wurden nach Behördenangaben 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Kirchen-Protest angeklagt, unter anderem wegen Verschwörung gegen die Religionsfreiheit. Mehrere Beschuldigte plädierten auf nicht schuldig./hae/DP/he
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