HEIDENHEIM (dpa-AFX) - Die Zollpolitik der USA und Kosten für die Einführung neuer Produkte sowie eine deutlich höhere Steuerbelastung haben beim Medizinartikelhersteller Paul Hartmann zu einem Gewinneinbruch geführt. Das Konzernergebnis sank im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf 65,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Heidenheim mitteilte. Auch die Material- und Energiekosten seien weiterhin auf einem hohen Niveau geblieben.
Vorstandschefin Britta Fünfstück zeigte sich trotzdem optimistisch für 2026. Nach der Transformationsphase der Jahre 2019 bis 2025 stünden alle Kernsegmente auf einer soliden Basis. "Unser Ziel ist, im Wettbewerbsvergleich weiterhin eine stärkere Entwicklung bei Marktanteilen und Margen zu erzielen." Für das laufende Jahr werde mit einem moderaten organischen Umsatzwachstum sowie einem bereinigten Ebitda in einer Bandbreite von 270 bis 310 Millionen Euro gerechnet.
Hartmann stellt unter anderem Verbandsmaterialien, Windeln und Desinfektionsmittel her. Zur Gruppe gehört auch Kneipp, eine Marke für natürliche Pflege- und Gesundheitsprodukte.
Das Unternehmen hatte bereits mitgeteilt, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im vergangenen Jahr um rund 15 Millionen Euro auf 277 Millionen Euro gestiegen war. Der Umsatz legte um 1,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu./ols/DP/stk
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