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US-Senatoren kritisieren Trump für Zollandrohung zu Grönland

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im US-Parlament regt sich Widerstand gegen die Zollandrohung von Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder im Grönland-Konflikt. Die beiden Ko-Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe des Senats, die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen und der republikanische Senator Thom Tillis, erklärten: Eine solche Rhetorik helfe Gegnern wie Kremlchef Wladimir Putin und Staats- und Parteichef Xi Jinping, "die eine Spaltung der Nato sehen wollen".

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"Zu einer Zeit, in der viele Amerikaner bereits über steigende Lebenshaltungskosten besorgt sind, würden diese Zölle die Preise sowohl für Familien als auch für Unternehmen erhöhen. Wir fordern die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen", hieß es weiter in der Erklärung der Senatoren.

In einem beispiellosen Schritt will Trump unter Verweis auf den Konflikt um Grönland zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten verhängen - alle von ihnen Nato-Länder. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf Truth Social. Der US-Präsident hat wiederholt deutlich gemacht, dass Amerika sich die Insel einverleiben will - was die europäischen Nato-Partner vehement ablehnen. Grönland ist weitgehend autonom und gehört zum Staatsgebiet des Nato-Mitglieds Dänemark./rin/DP/zb


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