- US-Parlamentarier unterstützen Widerstand gegen Trump.
- Grönland gehört zu Dänemark und ist Nato-Verbündeter.
- Bundeswehrsoldaten prüfen Bedingungen für Militärübungen.
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US-Präsident Trump hatte wiederholt gesagt, dass die Vereinigten Staaten das größtenteils von Eis bedeckte Grönland übernehmen wollen. Trump begründet dies mit Sicherheitsbedenken wegen einer Bedrohung durch China und Russland in der Region. Ländern, die gegen sein Vorhaben eintreten, drohte er zuletzt mit Strafzöllen.
Coons bezeichnete die Aussagen als "nicht konstruktiv". Die derzeitige Behandlung Dänemarks könnte der Beziehung beider Länder nachhaltig schaden. Wie könne den USA vertraut werden, wenn der Nato-Verbündete Dänemark im Stich gelassen werde, fragte der den Bundesstaat Delaware vertretende Coons. Die Delegation kündigte an, mit US-Außenminister Marco Rubio Kontakt aufnehmen zu wollen.
Die elf Parlamentarier, die nach Dänemark gereist waren, versuchten zu verdeutlichen, dass Trumps Vorhaben in den USA auch auf Widerstand stoße. Zwar gehörten zu der Gruppe nur zwei Vertreter von Trumps republikanischer Partei. Dies sei aber kein Zeichen dafür, dass sich die Republikaner in Gänze nicht für das Thema interessierten oder schon für eine Seite entschieden hätten, sagte die republikanische US-Senatorin Lisa Murkowski.
Erkundungsmission mit Bundeswehrsoldaten
Auf Grönland waren am Freitagabend Soldaten und weitere Militärangehörige aus europäischen Nato-Staaten um Deutschland eingetroffen. Das Bundeswehr-Team und seine Verbündeten sind für eine Erkundungsmission vor Ort und sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen - das Ziel ist, für mehr Sicherheit zu sorgen. Unter anderem Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Teams.
In der Hauptstadt Nuuk soll heute wie auch in Kopenhagen demonstriert werden. "Wir fordern die Achtung des Selbstbestimmungsrechts Grönlands und die Achtung des grönländischen Volkes. Dies ist nicht nur ein Kampf für Grönland, sondern auch für die ganze Welt", sagt Poul Johannesen, Initiator der grönländischen Bürgerinitiative "Hände weg von Kalaallit Nunaat"./mj/DP/zb
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