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US-Beauftragter: Ukraine schlägt demilitarisierte Zone vor

WASHINGTON/MOSKAU (dpa-AFX) - Der Ukraine-Beauftragte von US-Präsident Donald Trump, Keith Kellogg, berichtet von angeblichen Kiewer Vorschlägen für einen Waffenstillstand - darunter einer entmilitarisierten Zone entlang der Front. Die Ukraine sei zu einem Einfrieren der Kämpfe mit Russland in den derzeitigen Positionen und zur Einrichtung eines 30 Kilometer breiten Sicherheitsstreifens bereit, sagte der Ex-General dem TV-Sender Foxnews.

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Die ukrainische Flagge. (Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com:

"Was sie den Russen eigentlich sagen: Wir ziehen uns um 15 Kilometer zurück, zieht ihr euch auch um 15 Kilometer zurück! Dann haben wir eine 30-Kilometer-Zone, die man überwachen kann", gab Kellogg die angebliche Kiewer Position wieder. Ein weiterer Vorschlag sei, dass europäische Länder wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und andere den Luftraum westlich des Flusses Dnipro überwachen sollten.

Moskau hat von Vorschlägen nichts gehört

Aus der Ukraine gab es für diese Angaben keine Bestätigung. In Moskau sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, Russland habe von den Amerikanern nichts zu einem ukrainischen Vorschlag für eine demilitarisierte Zone gehört.

Im Gegenteil zeige die Ukraine mit ihren Drohnenangriffen, dass sie keinen Frieden wolle und zu "terroristischen Aktionen" neige, sagte Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. "Das rechtfertigt eine Fortsetzung der militärischen Spezialoperation" - so nennt Moskau den Krieg gegen Nachbarland offiziell. Die Einstellung des Feuers an einer so langen Front sei "mit einer Menge von Fragen verbunden, die bearbeitet werden müssten", kommentierte Maria Sacharowa, Sprecherin des Außenministeriums.

Kreml: Keine neuen Befehle von Putin

Die ukrainische Armee hat mit vielen Drohnen den zivilen Flugverkehr von und nach Moskau in den Tagen vor dem Weltkriegsgedenken am 9. Mai empfindlich gestört. Präsident Wladimir Putin habe aber keine neuen Befehle für eine Vergeltung erteilt, sagte Peskow. Auf Putins Befehl soll mit Tagesanbruch um 0.00 Uhr am Donnerstag eine dreitägige Feuerpause beginnen./fko/DP/he

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