Die Zollpolitik der US-Regierung hatte die Anleger zuletzt auch an US-Staatsanleihen zweifeln lassen. Die Renditen waren deutlich gestiegen. Wie schon am Montag stützte die etwas zuversichtlichere Stimmung die Anleihen am Dienstag etwas.
Im Blick der Märkte bleiben das Thema Zölle sowie die erratische und wenig berechenbare Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Nach der Ausnahme für bestimmte elektronische Produkte stellte er nun auch Autobauern zumindest zeitweise geltende Ausnahmen von weitreichenden Zöllen in Aussicht. Zugleich will der Präsident aber Zölle auf pharmazeutische Produkte erheben, die bislang davon ausgenommen sind.
Die aggressive Zollpolitik könnte nach Einschätzung des Direktors der US-Notenbank Fed, Christopher Waller, gravierende Folgen für die amerikanische Wirtschaft haben. Die neue Zollpolitik sei "einer der größten Schocks für die US-Wirtschaft seit vielen Jahrzehnten", sagte er am Montagabend in St. Louis. Die Auswirkungen der Zollpolitik bezeichnete der Notenbanker als "höchst ungewiss". Waller ließ die Möglichkeit für eine weitere Leitzinssenkung offen.
Die Einfuhrpreise hatten im März weniger deutlich zugelegt als erwartet. Hier haben die Zollturbulenzen noch keine so große Rolle gespielt. Zudem zeigte der Empire-State-Index, die erste Stimmungsumfrage im US-Industriesektor in diesem Monat, dass die Abschwächung weitaus weniger deutlich ausfiel als prognostiziert./jsl/he
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