- Greenpeace blockiert Frachtschiff in Dünkirchen.
- Vier Personen wurden wegen der Aktion in Gewahrsam genommen.
- Frankreich importiert weiterhin Uran aus Russland.
- Ölpreisboom 2026 - Diese 3 Aktien könnten jetzt stark profitieren! (hier klicken)
Das Schiff "Mikhail Dudin" aus Sankt Petersburg transportiert demnach regelmäßig angereichertes oder natürliches Uran. Rund 20 Aktivistinnen und Aktivisten seien an der Aktion am Morgen beteiligt gewesen.
Tonnenweise Uran-Importe aus Russland nach Europa
Zolldaten zeigen laut Recherchen von Greenpeace und französischen Medien, dass Frankreich trotz des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine weiterhin tonnenweise russisches Uran importiert, auch wenn der Anteil an den gesamten Uranimporten demnach zurückgeht. Offizielle Angaben zu den Importen gibt es nicht, Greenpeace kritisiert einen nur bruchstückhaften Zugang zu Zolldaten. 2024 und 2025 kam angereichertes Uran den Angaben nach hauptsächlich aus Deutschland und den Niederlanden nach Frankreich. Es sei nicht auszuschließen, dass das in den Anreicherungsanlagen dieser Länder verwendete Uran aus dem Einflussbereich Russlands stamme, hieß es.
Der Kernkraftsektor und der russische Nuklearkonzern Rosatom sind von direkten EU-Sanktionen bisher nicht betroffen. "Der Handel, der indirekt Putins Krieg mitfinanziert, muss aufhören", sagte Greenpeace-Atomexpertin Pauline Boyer laut Mitteilung.
Auch nach Deutschland kam nach Kriegsbeginn in der Ukraine tonnenweise Uran aus Russland, zur Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen. Derzeit kritisieren Atomkraftgegner eine geplante Kooperation mit Rosatom. Der russische Konzern soll in die in Lingen ansässige Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF), eine Tochtergesellschaft des französischen Atomkonzerns Framatome, einsteigen. ANF will auch Brennelemente für russische Reaktortypen herstellen. Die Kooperation muss noch behördlich genehmigt werden./vni/DP/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.