Unternehmen spenden Milliarden für Putins Krieg
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Angesichts immer höherer Kosten für den Krieg gegen die Ukraine sind russische Geldgeber laut einem Medienbericht einem Spendenaufruf gefolgt und haben Milliarden in die Staatskasse gezahlt. Bis Mitte August seien 383,69 Milliarden Rubel (rund 3,9 Milliarden Euro) an freiwilligen Abgaben in den Haushalt geflossen, berichtete die russische Wirtschaftszeitung "Wedomosti" laut der Deutschen Presse-Agentur. Das sei anderthalbmal so viel wie für das gesamte Jahr 2025. Wofür das Geld genau ausgegeben wird, ist unklar. Allerdings klafft im russischen Haushalt ein hohes Defizit wegen der immer höheren Ausgaben für Putins seit viereinhalb Jahren anhaltenden Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Laut "Wedomosti" könnte die Regierung im Herbst noch eine Übergewinnsteuer für den Finanzsektor einführen, um noch mehr Geld einzunehmen. Zur Finanzierung des Krieges hatte Putin schon die Einkommens- und auch die Mehrwertsteuer erhöhen lassen.
Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin
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