Eine Produktion in Dänemark würde es ukrainischen Unternehmen unter anderem ermöglichen, die Herstellung deutlich sicherer vor russischen Angriffen zu machen. Sollte Russland Standorte in Dänemark angreifen, würde Moskau nämlich das Risiko eines Gegenschlags der Nato eingehen.
Die politischen Gespräche sind nach Angaben von Poulsen notwendig, weil es für ukrainische Rüstungsunternehmen derzeit rechtlich nicht möglich ist, ihre Produktion in andere europäische Länder zu verlagern. Dafür müsse in der Ukraine erst neue Gesetzgebung geschaffen werden, sagte er.
Poulsen äußerte sich in einer Pressekonferenz zur gerade begonnenen dänischen EU-Ratspräsidentschaft. Sie steht unter dem Motto "Ein starkes Europa in einer sich verändernden Welt" und will sich insbesondere auf Sicherheitsfragen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU fokussieren./aha/DP/jha
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