Der Hype um die Trump-Memecoins hat sich in einen Absturz von über 90 Prozent verwandelt und eine neue Auswertung legt eine brutale Bilanz nahe. CryptoRank spricht von Milliardenverlusten bei Privatanlegern, während wenige große Akteure kassierten. Warum solche Crashs am Ende sogar Bitcoin stärken können.
Die Trump-Memecoins sind nach dem Hype zum Lehrbuchbeispiel für Meme-Coin-Risiken geworden. Laut Kursdaten liegt der OFFICIAL TRUMP Token inzwischen rund 95 Prozent unter seinem Allzeithoch, Melania Meme sogar rund 99 Prozent darunter.
TRUMP und MELANIA brechen nach dem Hype massiv ein | Quelle: Cryptorank
Für neue Aufmerksamkeit sorgt jetzt eine Auswertung von CryptoRank. Die Plattform schreibt, dass Insider über Gebühren und Tokenverkäufe mehr als 600 Millionen US-Dollar vereinnahmt hätten, während Privatanleger die Verluste in deutlich größerem Umfang getragen hätten. CryptoRank beziffert die Verluste der aktuell im Minus liegenden Wallets auf über 4,3 Milliarden US-Dollar verteilt auf knapp zwei Millionen Wallets und spricht von einem Verhältnis von 20 zu 1 zugunsten der Insider. Zudem sollen 45 große Wallets zusammen 1,2 Milliarden US-Dollar extrahiert haben.
Der Trend dahinter passt jedoch zu einem Muster, das Meme-Coins immer wieder zeigen. Frühe Liquidität und Gebührenstrukturen begünstigen Akteure, die zeitlich und strukturell im Vorteil sind, während späte Käufer das Rückschlagsrisiko tragen.
Für Bitcoin ist das kein direkter Kurstreiber, aber ein Stimmungsindikator. Solche Crash-Stories ziehen Liquidität und Aufmerksamkeit aus dem Altcoin-Segment ab und können das Narrativ “Bitcoin als seriöserer Krypto-Anker” stärken, gerade in Phasen, in denen Risikoappetit ohnehin brüchig ist. Mehr Kontext zu Trumps Krypto-Geschäften und den Verflechtungen findest du hier.
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