Kurz vor ihrer Ankunft hatte Trump von einem "Genozid" an weißen Bauern in Südafrika gesprochen. Fachleute widersprechen dieser Darstellung, die eine in rechtsextremen Kreisen verbreitete Verschwörungstheorie vom sogenannten "weißen Genozid" aufgreift.
Südafrikas Präsident verurteilte die Übersiedlung scharf. Ihm zufolge sind die geflüchteten Südafrikaner nicht bereit, ihr Land darin zu unterstützen, vom rassistischen Apartheid-Regime geschaffenes historisches Unrecht zu korrigieren. Er habe Trump gesagt, dass dessen Einschätzung der Lage in Südafrika unzutreffend sei, sagte Ramaphosa vergangene Woche.
Der US-Präsident wirft der südafrikanischen Regierung vor, weiße Minderheiten zu diskriminieren. Er stört sich besonders an einem Gesetz des Landes, das Landenteignungen im öffentlichen Interesse erlaubt, um Ungleichheiten aus der Apartheid-Zeit auszugleichen. Damals war Land vor allem an weiße Südafrikaner verteilt worden. Anfang Februar hatte Trump Hilfen für Südafrika eingefroren. Im März hatten die USA zudem den Botschafter des Landes ausgewiesen./fsp/DP/he
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