Im Umfeld von Donald Trump laufen Gespräche über eine mögliche Begnadigung von Binance-Gründer Changpeng „CZ“ Zhao. Eine Entscheidung könnte bald fallen.
Die US-Regierung berät offenbar über eine Begnadigung von Binance-Gründer Changpeng “CZ” Zhao. Das berichten US-Medien unter Berufung auf Personen, die dem US-Präsidenten nahestehen.
Laut New York Post-Kolumnist Charles Gasparino werde im Weißen Haus derzeit “intensiv über eine mögliche Begnadigung diskutiert”. Trump selber tendiere zu einer Begnadigung, so Gasparino, “was den Weg für eine Rückkehr von CZ an die Spitze der Kryptobörse Binance ebnen könnte”. Kritischere Stimmen seien dagegen “besorgt über die Außenwirkung einer Begnadigung, insbesondere angesichts der Krypto-Geschäftsinteressen des Präsidenten”. Eine Entscheidung könne “bald” getroffen werden.
Zhao war im April 2024 zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt worden, nachdem Binance sich im Rahmen eines Vergleichs mit dem US-Justizministerium (DOJ) auf eine Strafzahlung in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar geeinigt hatte – eine der höchsten Geldbußen, die jemals gegen ein Finanzunternehmen verhängt wurden. Seit seiner Entlassung im September 2024 lebt Zhao außerhalb der USA und hält sich aus der Öffentlichkeit weitgehend zurück.
Die Diskussion über eine mögliche Begnadigung fällt in eine Phase, in der die US-Regierung unter Trump einen deutlich krypto-freundlicheren Kurs einschlägt. Seit Trumps Amtsantritt sucht das Weiße Haus aktiv den Schulterschluss mit der Branche, während Aufsichtsbehörden wie SEC und Finanzministerium ihre Vorgaben merklich lockern.
Ende Januar begnadigte Trump Ross Ulbricht, den Gründer von Silk Road. Im März folgten Begnadigungen für drei Mitgründer der Krypto-Börse BitMEX, darunter Arthur Hayes.
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