Die Hamas will die mit den USA abgesprochene Freilassung des entführten Doppelstaatlers Edan Alexander als Teil ihrer Bemühungen verstanden wissen, ein weiterreichendes Abkommen zur Beendigung des Gaza-Kriegs zu erzielen. Der 21-Jährige werde innerhalb von 48 Stunden freigelassen, sagte ein ranghohes Hamas-Mitglied der Deutschen Presse-Agentur. Medienberichten zufolge ist der im Oktober 2023 aus Israel entführte Soldat die letzte lebende Geisel mit US-Staatsbürgerschaft, die im Gazastreifen festgehalten wird.
"Der erste der letzten notwendigen Schritte"
"Hoffentlich ist das der erste der letzten notwendigen Schritte auf dem Weg zur Beendigung dieses brutalen Konflikts", schrieb Trump auf der Online-Plattform Truth Social. Letztlich müssten alle noch lebenden Entführten und die sterblichen Überreste bereits getöteter Geiseln übergeben werden.
Auch die Regierungen Katars und Ägyptens sprachen in einer gemeinsamen Mitteilung von einer "Geste des guten Willens". Es handele sich um einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer Waffenruhe im Gazastreifen, der Freilassung von Häftlingen und Gefangenen und der ungehinderten Lieferung von humanitären Hilfsgütern in das zu weiten Teilen zerstörte Küstengebiet.
Israels Regierung wiederum betonte, Alexanders geplante Freilassung sei an keinerlei Zugeständnisse ihrerseits geknüpft./mk/DP/zb
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