Die Moskauer Basilius-Kathedrale.
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dpa-AFX  | 
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Trotz Friedensbemühungen: Moskau und Kiew setzen Krieg fort

CHERSON/BELGOROD (dpa-AFX) - Trotz internationaler Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs gehen die Kampfhandlungen in der Ukraine und Russland weiter. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde nach Angaben des Gebietsgouverneurs Olexander Prokudin ein Mann durch russischen Beschuss getötet. Moskaus Militär habe seit dem frühen Morgen das Stadtzentrum beschossen.

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Sieben Verletzte nach russischen Angriffen beklagte der Bürgermeister der südostukrainischen Stadt Dnipro. Die meisten erlitten demnach akute Stressreaktionen, aber es gebe auch Splitterverletzungen. Mit Stressreaktionen reagiert der Körper nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation auf ein sehr belastendes, potenziell traumatisches Erlebnis. Zu häufigen Symptomen gehören unter anderem Flashbacks des Ereignisses und Alpträume. Filatow warf Russland vor, Wohnhäuser und Bildungseinrichtungen anzugreifen. Es gebe Schäden unter anderem an einer Berufsschule.

Gouverneur: Toter und Brand in Ölraffinerie in Region Belgorod

Im russischen Dorf Gruskoje nahe der ukrainischen Grenze sei ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen Drohne getötet worden, schrieb der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bei Telegram. Infolge eines Drohnenangriffs seien mehrere Tanks eines Öllagers im Kreis Stary Oskol in Brand geraten, teilte er am Abend mit. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, bestätigte neben weiteren Angriffen auch einen auf dieses Öllager.

Russland überzieht die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift die Ukraine auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden in Russland steht aber in keinem Verhältnis zu den vom russischen Militär angerichteten Zerstörungen in der Ukraine. Kiew nimmt dabei vor allem die russische Öl- und Gasindustrie ins Visier, mit der Moskau seinen Angriffskrieg finanziert./ksr/DP/nas

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