- US-Regierung prüft Strafzölle gegen Vietnam.
- Tesla und Samsung warnen vor Risiken für Lieferketten.
- Vietnam überholt China und Mexiko im US-Handel.
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Pascal Grunow Der Handelskonflikt zwischen den USA und Vietnam spitzt sich zu. Während die Regierung von US-Präsident Donald Trump weitere Strafzölle gegen das südostasiatische Land prüft, schlagen zwei der weltweit größten Technologiekonzerne Alarm. Der Elektroautobauer Tesla und der Elektronikriese Samsung warnen vor steigenden Kosten und erheblichen Risiken für ihre Lieferketten.
Wie aus Stellungnahmen an die US-Handelsbehörde USTR hervorgeht, sprechen sich beide Unternehmen gegen zusätzliche Importzölle aus. Hintergrund ist eine laufende Untersuchung zu möglichen Verletzungen geistiger Eigentumsrechte durch Vietnam, die bis zum 29. November abgeschlossen werden soll.
Tesla warnt vor Engpässen in der US-Produktion
Besonders deutlich äußerte sich Tesla. In einer bereits am 2. Juli eingereichten Stellungnahme forderte der Elektroautobauer die US-Regierung auf, bei möglichen Handelsbeschränkungen die Bedürfnisse amerikanischer Hersteller zu berücksichtigen.
Trotz umfangreicher Investitionen in die heimische Produktion sei die US-Industrie weiterhin auf ausländische Zulieferer angewiesen. Bestimmte hochentwickelte Bauteile und Präzisionsmaschinen könnten derzeit nicht innerhalb der USA beschafft werden.
Für Tesla könnten höhere Importkosten die Produktion verteuern und bestehende Lieferketten unter Druck setzen.
| | 01.11.26 - ARIVA.DE Redaktion |
Samsung fürchtet steigende Produktionskosten
Auch Samsung sieht erhebliche Risiken. Der südkoreanische Technologiekonzern produziert einen bedeutenden Teil seiner Smartphones und Netzwerktechnik für den amerikanischen Markt in Vietnam.
Mit Investitionen von 25 Milliarden US-Dollar ist Samsung der größte ausländische Investor des Landes. Neue Handelsbarrieren könnten sich damit unmittelbar auf die Kosten der für den US-Markt bestimmten Produkte auswirken.
Weitere Zölle trotz bestehender Handelsbarrieren
Noch ist allerdings unklar, ob mögliche Strafzölle sämtliche vietnamesischen Waren betreffen oder lediglich einzelne Branchen. Schon jetzt gilt für Importe aus Vietnam ein allgemeiner US-Zollsatz von 12,5 Prozent. Dieser wurde im Juli nach einer separaten Untersuchung zu Waren aus mutmaßlicher Zwangsarbeit eingeführt.
Zuvor hatte Trump bereits Zölle von 20 Prozent verhängt, die jedoch vom Obersten Gerichtshof der USA aufgehoben wurden.
Vietnam überholt China und Mexiko
In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 stiegen die vietnamesischen Exporte in die USA gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42 Prozent.
Damit entwickelte sich Vietnam zum US-Handelspartner mit dem größten Warenhandelsüberschuss gegenüber den Vereinigten Staaten und überholte sowohl China als auch Mexiko. Ende 2025 hatte das Land noch auf dem vierten Platz gelegen.
Für zahlreiche internationale Konzerne ist Vietnam längst zu einem wichtigen Produktionsstandort geworden. Gerade die Verlagerung von Fertigungskapazitäten aus China hat die Bedeutung des Landes in den vergangenen Jahren erhöht.
Die Entscheidung der US-Regierung dürfte deshalb weit über Vietnam hinausreichen. Sollten neue Strafzölle kommen, könnten sie nicht nur vietnamesische Exporteure treffen, sondern auch amerikanische Unternehmen, die auf dort gefertigte Bauteile und Produkte angewiesen sind.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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