- CDU-Generalsekretär hält Antrag zur Teilzeitarbeit für verfehlt.
- Antragskommission könnte den Antrag überarbeiten.
- Parteitag der CDU findet am 20. und 21. Februar statt.
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Zugleich betonte der Generalsekretär, es sei richtig, dass auf dem Parteitag über das Thema Teilzeit geredet werde: "Wir müssen darüber sprechen, wie wir die Rahmenbedingungen so verbessern, dass mehr Personen den Weg von Teilzeit in Vollzeit finden." Dabei gehe es um flexiblere Arbeitszeitmodelle, um mehr Netto von Brutto, niedrigere Abgaben und Steuern oder den Ausbau der Kitaplätze.
Auch in der Spitze der Unionsfraktion wird dem Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) keine Chance beim CDU-Parteitag im Februar eingeräumt. "Ich bin mir sicher, dass der Antrag so weder ein positives Votum der Antragskommission bekommen wird, noch dass es so beschlossen wird beim Bundesparteitag", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, in Berlin. "Die Wortwahl ist wirklich verunglückt und hat auch einen falschen Eindruck erweckt." Die Überschrift und auch die Inhalte gingen am Kern der Debatte vorbei.
Bilger ist stellvertretender Vorsitzender der Antragskommission für den Parteitag, der am 20. und 21. Februar in Stuttgart stattfindet. Am Donnerstag wird sich die Kommission mit dem umstrittenen Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion befassen. Demnach soll es den Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit nur noch geben, wenn besondere Gründe vorliegen. Der Antrag trägt den Titel "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit"./mfi/DP/mis
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