Der Präsident des Bundesamts, Dirk Messner, warnte davor, Fehlschlüsse aus dieser Entwicklung ziehen. Neben den 54 Prozent der Bevölkerung, die Umwelt- und Klimaschutz für "sehr wichtig" erachten, gebe es noch weitere 34 Prozent, die Umwelt- und Klimaschutz zumindest für "wichtig" erachten. Zähle man die beiden Gruppen zusammen, komme man auf nahezu 90 Prozent, die dem Thema weiterhin eine hohe Bedeutung beimessen.
Die These, dass Umwelt- und Klimaschutz polarisierende Fragen in der Bevölkerung seien und dass es starken Gegenwind für eine ambitionierte Klimapolitik gebe, bestätige sich durch die Studie nicht. "Es gibt eine starke Legitimationsgrundlage für Klima und Umweltpolitik, auf die man aufbauen kann", sagte Messner.
Noch wichtiger als den Klimaschutz schätzen laut Studie viele Bürgerinnen und Bürger aktuell die Lage im Gesundheits- und Bildungswesen ein. Auch die wirtschaftliche Entwicklung, die innere Sicherheit und die Bedrohung durch Kriege hätten Vorrang./mxx/DP/jha
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