Deutschland wisse um seine immerwährende Verantwortung für das große Leid, das Deutsche über Polen gebracht hätten. "Umso dankbarer sind wir, dass Polen und Deutschland heute als enge Partner in der Europäischen Union und der Nato Seite an Seite stehen. Auf dem Fundament von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit müssen wir eng zusammenarbeiten, um eine Zukunft Europas in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand zu sichern", betonte Steinmeier.
Einladung nach Berlin
Nawrocki trete sein Amt in einer für Europa sehr herausfordernden Zeit an, in der "wir auf Polen zählen". Ein starkes Europa brauche eine gute deutsch-polnische Zusammenarbeit, erst recht in dieser Zeit. Steinmeier lud Nawrocki auch nach Berlin ein und wünschte ihm "stets eine glückliche Hand in Ihrem verantwortungsvollen Amt".
Der rechtskonservative Kandidat Karol Nawrocki hatte die Präsidentenwahl in Polen knapp für sich entschieden. Nach vorläufigen Angaben der staatlichen Wahlkommission 50,89 Prozent der Stimmen in der Stichwahl. Sein Gegenkandidat, der proeuropäisch eingestellte Warschauer Oberbürgermeister Rafal Trzaskowski, kam auf 49,11 Prozent. Für das Mitte-Links-Bündnis von Donald Tusk dürfte das Regieren wegen der Veto-Macht des Präsidenten wie unter dem bisherigen Präsidenten Andrzej Duda schwierig bleiben./asn/DP/zb
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