- Heftige Regenfälle verursachten Chaos in Phuket.
- Patong war besonders stark von Sturzfluten betroffen.
- Der Wetterdienst warnt vor weiterem schweren Regen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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In der Nacht waren nach anhaltenden Regenfällen Wasser und Geröll von den Hängen in tiefer gelegene Gebiete geströmt. Besonders schwer traf es den Bezirk Kathu, zu dem Patong gehört. Schlamm und Felsbrocken blockierten Straßenabschnitte, Schaufensterscheiben zerbrachen, zahlreiche Autos wurden überflutet. Teilweise wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.
Meteorologen warnen vor weiterem Regen
Die Einsatzkräfte rückten mit Baggern und anderem schweren Gerät an, um Geröll zu beseitigen und Abflusswege freizulegen. Die Stadtverwaltung von Patong richtete Notunterkünfte im Rathaus sowie in einer Schule und einem Hotel ein. Der Katastrophenschutz meldete Überschwemmungen auch aus anderen südlichen Provinzen. Der Wetterdienst warnte derweil vor weiteren schweren Niederschlägen bis mindestens Mittwoch. In weiten Teilen Thailands geht die Regenzeit gerade zu Ende.
Phuket zählt mit seinen schönen Stränden, lebhaftem Nachtleben und vorgelagerten Trauminseln zu den wichtigsten Tourismuszentren Thailands. Die Insel in der Andamanensee verzeichnete 2025 rund 14 Millionen Besucher, darunter mehr als zehn Millionen aus dem Ausland. Deutschland gehört zu den wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkten.
Erst Ende September gab es in der Hauptstadt Bangkok nach tagelangem Regen schweres Hochwasser, das auch den Luftverkehr beeinträchtigte. Die Stadtverwaltung hatte für alle 50 Bezirke den Katastrophenfall ausgerufen. Landesweit waren den Behörden zufolge rund 2,6 Millionen Menschen betroffen./cfn/DP/stk
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