Unter anderem der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hatte am Wochenende schwere Vorwürfe gegen Spahn und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erhoben - er bezichtigte Spahn allerdings nicht, Geld erhalten zu haben.
Dahmen sagte, der ungeschwärzte Bericht der Sonderermittlerin Margaretha Sudhoff zur Masken-Beschaffung zeige, dass Warken an mehreren Stellen gezielt Schwärzungen vorgenommen habe mit dem offensichtlichen Ziel, die Verantwortung von Spahn und weiteren Mitgliedern der Union zu verschleiern, "die in der Pandemie Staat und Steuerzahler zur Beute gemacht haben".
Spahn spricht von konstruierten Vorwürfen
Spahn wies die Kritik nun erneut zurück. "Wir haben eine Jahrhundertkrise bewältigt, besser als die meisten anderen Länder der Welt. Reguläre Bürokratie war gerade in den ersten Wochen der Pandemie weder sinnvoll noch möglich. Ich habe den Bericht nicht geschwärzt. Und fehlende Belege für Vorwürfe zeigen vor allem, dass die Vorwürfe konstruiert sind", sagte er dem "Stern".
Sonderermittlerin Sudhof stellt sich heute im Haushaltsausschuss des Bundestages den Fragen der Abgeordneten./kli/DP/zb
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