- SpaceX verlor über 1,2 Billionen US-Dollar an Wert.
- Die Aktie schloss am Montag bei 113,50 US-Dollar.
- Bis zu 911,5 Millionen Aktien könnten bald handelbar sein.
- SpaceX-Hype:
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Pascal Grunow Die Aktie von SpaceX befindet sich weiter im freien Fall. Seit dem Rekordhoch von 225,64 US-Dollar im Juni hat das Unternehmen mehr als 1,2 Billionen US-Dollar an Börsenwert eingebüßt – ein Wert, der der gesamten aktuellen Marktkapitalisierung von Tesla entspricht.
Die SpaceX-Aktie verlor am Montag erneut 1,36 Prozent und schloss bei 113,50 US-Dollar. Nachbörslich ging es weitere 1,09 Prozent in Minus auf 112,26 US-Dollar. Es war bereits der 13. Verlusttag innerhalb der vergangenen 16 Handelssitzungen.
Optionen zeigen widersprüchliches Bild
Nach Daten von ThinkOrSwim wechselten am Montag rund 106.000 Call-Optionen und 77.000 Put-Optionen den Besitzer. Gemessen am gehandelten Volumen dominierten zwar die Calls, doch der Großteil des Optionsprämienvolumens in Höhe von insgesamt 442 Millionen US-Dollar entfiel auf Put-Positionen. Dies deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer ihre Portfolios weiterhin gegen weitere Kursverluste absichern.
Besonders auffällig war die meistgehandelte Option des Tages: Ein Call mit einem Basispreis von 330 US-Dollar und einer Laufzeit bis zum kommenden Freitag. Der Kontrakt wird derzeit für lediglich 0,10 US-Dollar gehandelt und besitzt statistisch nur eine Erfolgswahrscheinlichkeit von rund einem Drittel Prozent. Dennoch setzen vor allem kleinere Privatanleger weiterhin auf eine spektakuläre Kurserholung, die den Aktienkurs kurzfristig nahezu verdoppeln müsste.
Quartalszahlen könnten nächste Richtungsentscheidung bringen
Besondere Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den bevorstehenden allerersten Quartalsbericht seit dem Börsengang von SpaceX am 4. August. Marktteilnehmer erwarten, dass die Veröffentlichung nicht nur neue Einblicke in Umsatzentwicklung, Margen und Investitionspläne liefern wird, sondern auch die nächste große Kursbewegung auslösen könnte.
Normalerweise sinkt die Volatilität nach Vorlage von Geschäftszahlen. Im Fall von SpaceX rechnen zahlreiche Händler jedoch mit dem Gegenteil. Die Kombination aus extrem hoher Bewertung, massiven Kursschwankungen und einer bevorstehenden Freigabe großer Aktienpakete könnte die Schwankungsintensität sogar noch erhöhen.
Bis zu 911,5 Millionen Aktien könnten auf den Markt kommen
Zusätzlichen Druck könnte das bevorstehende Ende der Lock-up-Periode erzeugen. Nach dem ersten Quartalsbericht dürfen berechtigte Investoren bis zu 20 Prozent ihrer bislang gesperrten Aktien verkaufen.
Insgesamt könnten dadurch bis zu 911,5 Millionen Aktien bereits am zweiten vollständigen Handelstag nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen handelbar werden. Ein derart großes zusätzliches Angebot könnte den Kurs weiter belasten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
| ||
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