- SpaceX plant ein Mobilfunknetz in den USA.
- Das Unternehmen spricht mit Betreibern über 80.000 Standorte.
- Die FCC genehmigte den Start von 15.000 Satelliten.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Ferdinand Hammer SpaceX treibt offenbar den Aufbau eines eigenen Mobilfunknetzes in den Vereinigten Staaten voran. Wie der US-Nachrichtensender Bloomberg berichtet, spricht das Unternehmen von Elon Musk mit Infrastrukturbetreibern über die Nutzung von mindestens 80.000 Mobilfunkstandorten. Der US-Nachrichtensender beruft sich dabei auf Personen, die mit den Verhandlungen vertraut sind. Zu den Gesprächspartnern gehört demnach auch Crown Castle. Mögliche Mietvereinbarungen könnten ein Volumen von mehreren Milliarden erreichen.
Mit dem Vorhaben will SpaceX einen vierten landesweit tätigen Mobilfunkanbieter etablieren. Die Aussicht auf einen zusätzlichen Wettbewerber belastete bereits die Aktien der Branchenriesen: AT&T, Verizon und T-Mobile US büßten nach Börsenschluss jeweils etwa fünf Prozent ein. Die Papiere von Crown Castle gewannen im späten Handel hingegen zwischenzeitlich zehn Prozent, nachdem der Bloomberg-Bericht veröffentlicht worden war.
Für den Einstieg in das Mobilfunkgeschäft hat SpaceX zuletzt Frequenzen erworben. Zusammen mit den Starlink-Satelliten und zusätzlicher Infrastruktur sollen sie die Grundlage für das neue Angebot bilden. Die US-Kommunikationsaufsicht FCC hat bereits grünes Licht für den Start von 15.000 Satelliten gegeben. Diese sollen Mobilfunkverbindungen unmittelbar zu Handys herstellen.
Um jedoch auch am Boden zuverlässige Verbindungen zu gewährleisten, braucht das Unternehmen herkömmliche Mobilfunkstandorte. Mobilfunkanbieter zahlen üblicherweise Miete, um dort ihre Antennen anzubringen. Wenn mehrere Betreiber dieselben Anlagen nutzen, fallen die Kosten geringer aus als beim Aufbau eigener Standorte.
In dieser Woche kündigte Musk an, die bodengebundenen Netze zu erweitern und Starlink Mobile zu einem wichtigen Anbieter auf dem US-Mobilfunkmarkt zu machen. In die Pläne sollen zudem die Internetgeräte von Privatkunden eingebunden werden. Sie sollen Mobilfunksignale an ihre nähere Umgebung abgeben. Das Analysehaus MoffettNathanson gibt allerdings zu bedenken, dass sich diese Geräte nicht unbedingt an den Orten befinden, die für eine flächendeckend gleichmäßige Versorgung erforderlich wären.
Crown-Castle-Chef Chris Hillabrant bestätigte Gespräche mit sämtlichen Beteiligten. Zu konkreten Kunden wollte er sich jedoch nicht äußern.
Autor: Ferdinand Hammer, SBH-Redaktion
| Strategie | Hebel | |||
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10
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20
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Put
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