- CSU-Chef Markus Söder warnt vor Koalition mit Linkspartei.
- Er bezeichnet die Linkspartei als tief antisemitisch.
- Söder hofft auf ein Gesetz gegen Enteignungen in Berlin.
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Söder: "Die Linkspartei ist tief antisemitisch"
"Die Linkspartei ist tief antisemitisch. Die Linkspartei hier in Berlin insbesondere feiert Partys mit Clan-Chefs. Mag das in Einzelfällen möglicherweise sein, aber aus Sicht der Bürger ist das ein Wahnsinn, was hier stattfindet", betonte Söder. Er befürchte, dass Berlin künftig mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich brauche, wenn dort "katastrophale Politik" gegen Sicherheit, Polizei und Verfassungsschutz gemacht werde. Aktuell erhalte Berlin vier Milliarden Euro aus dem Finanzausgleich. Die geplanten Enteignungen seien "Sozialismus pur". "Und deswegen kann es ehrlicherweise überhaupt nicht sein, dass der Länderfinanzausgleich so noch weitergeht."
Sorge um internationale Strahlkraft Deutschlands
Zudem müsse der neu ausgehandelte Hauptstadtvertrag nochmals besprochen werden, sagte Söder. Es könne nicht sein, dass "halb Deutschland für Berlin zahlt" und am Ende die Stadt einen Weg als Bundeshauptstadt einschlage, der möglicherweise auch der internationalen Strahlkraft Deutschlands schade.
Söder hofft auf Bundesgesetz gegen Enteignungen
Söder zeigte sich optimistisch, dass die Bundesregierung bald ein Gesetz auf den Weg bringt, welches Ländern Enteignungen, wie sie in Berlin diskutiert würden, verbietet. Derartige Enteignungen hätten fatale Folgen, weit über Berlin hinaus. "Es werden sich alle Investoren zurückziehen aus Berlin", sagte er. Und da Berlin keine Chance habe, die Enteigneten finanziell zu entschädigen, drohe deutschen Finanz- und Kreditinstituten erhebliche regulatorische Turbulenz. "Deswegen ist das ein völlig falsches Signal. Enteignen ist falsch, bauen ist okay. Aber enteignen ist der falsche Weg."/had/DP/stk
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