Die größten Schäden verursachten gerade einmal vier Angriffe, auf die 80 Prozent der gesamten Verluste zurückzuführen sind. Mit entwendeten Mitteln in Höhe von 387 Millionen US-Dollar führt die Krypto-Börse Bitget die unrühmliche Statistik der höchsten Schadenssummen an. Die Angreifer nutzten eine Schwachstelle in einem externen Sicherheitssystem, um sich weitreichende Zugriffsrechte zu verschaffen und unberechtigte Auszahlungen durchzuführen.
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Auf dem zweiten Platz folgt dann die Bitcoin-Sidechain Liquid Network, wo sich durch einen Fehler in der Transaktionsprüfung 4.000 nicht gedeckte L-BTC erzeugen ließen und die Angreifer so Bitcoin im Wert von 320 Millionen US-Dollar abziehen konnten. Neben den großen Plattform-Hacks gab es auch 71 registrierte Angriffe auf Smart Contracts in dem Untersuchungszeitraum. Diese haben zusammen einen Schaden von 228 Millionen US-Dollar verursacht, was einem mittleren Verlust von 670.000 US-Dollar pro Sicherheitsvorfall entspricht.
Der Großteil der gestohlenen Vermögenswerte blieb jedoch verschollen. Von den 1,18 Milliarden US-Dollar konnten gerade einmal 387 Millionen US-Dollar zurückgeholt oder durch technische Maßnahmen wiederhergestellt werden. Weitere 410 Millionen US-Dollar erstatteten die betroffenen Unternehmen ihren Kunden aus eigenen Mitteln. Dennoch blieben am Ende etwa 384 Millionen US-Dollar ungedeckt, was 32 Prozent der ursprünglichen Verluste entspricht.
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