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ServiceNow: KI-Schock oder Kaufchance?

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ServiceNow: KI-Schock oder Kaufchance?


Die Angst vor der Künstlichen Intelligenz hat den Software-Giganten ServiceNow an der Börse hart getroffen und den Kurs einbrechen lassen. Doch während viele Anleger in Panik fliehen, sendet CEO Bill McDermott mit einem massiven privaten Insiderkauf ein unmissverständliches Signal. Warum das Management den Kursrutsch für eine krasse Fehlbewertung hält und wie genau ServiceNow vom vermeintlichen KI-Opfer zum heimlichen Gewinner der Revolution werden will.

Massives Insider-Signal nach starkem Kursrückgang

Die Aktien von Softwareunternehmen haben im Februar 2026 eine turbulente Phase durchlebt, wobei auch das Papier von ServiceNow einen deutlichen Kursrückgang von rund dreißig Prozent verzeichnen musste. An der Wall Street grassierte kurzzeitig die Sorge, dass Künstliche Intelligenz künftig Softwarelizenzen überflüssig machen könnte, was zu einem breiten Ausverkauf führte. Genau in dieser Phase der Verunsicherung sendete die Führungsetage von ServiceNow jedoch ein außergewöhnlich starkes Signal an den Markt. Mitte Februar gaben gleich mehrere hochrangige Manager bekannt, ihre automatischen Aktienverkaufspläne gestoppt zu haben. Besonders im Fokus stand dabei Konzernchef Bill McDermott, der ankündigte, Ende Februar privat für drei Millionen US-Dollar ServiceNow-Aktien an der Börse zu kaufen. Für Laien übersetzt bedeutet dies: Wenn der Kapitän erhebliches eigenes Geld in sein Unternehmen investiert, während der Markt in Panik gerät, ist er von der Stabilität und dem zukünftigen Erfolg seines Geschäftsmodells zutiefst überzeugt.




 
 

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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