WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Bundespolizei FBI war nach Angaben eines Senators bei der Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte beteiligt. Es sei nicht nötig gewesen, den US-Kongress über die Pläne von US-Präsident Donald Trump zu informieren, da es sich um die Festnahme eines Drogenhändlers handele, behauptete der republikanische Senator Tom Cotton in einem Gespräch mit Fox News.
"Der Kongress muss nicht jedes Mal benachrichtigt werden, wenn die Exekutive eine Festnahme vollzieht", rechtfertigte er den US-Angriff. Es sei zudem gut gewesen, dass das US-Parlament nicht im Vorfeld involviert worden sei - sonst hätte der Angriff womöglich öffentlich gemacht werden können, spekulierte Cotton.
Die USA hatten in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) Ziele in Venezuela angegriffen, den autoritären Staatschef Maduro gefasst und außer Landes gebracht. Ihm soll nun in New York unter anderem wegen Drogenhandels der Prozess gemacht werden./ngu/DP/he
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