Russland brauche, wenn es sich nicht ändere, eine "Entnazifizierung und Demilitarisierung", sagte er mit Blick auf die für diesen Freitag geplante große Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau. Dazu veröffentlichte Selenskyj auch Szenen früherer Moskauer Waffenschauen zum 9. Mai, die er als "Parade der Angst, des Zynismus und der Lügen" mit "marschierenden Mördern" bezeichnete.
Ukraine würdigt Rolle der USA beim Sieg über Hitler
Selenskyj benutzte dabei das Vokabular von Kremlchef Wladimir Putin, der wiederum Kiew als "Nazi-Regime" bezeichnet, das entmachtet und entwaffnet werden müsse. Kiew wirft Moskau immer wieder vor, den Sieg der Sowjetunion über Nazideutschland 1945 politisch zu instrumentalisieren und so zu tun, als hätte Russland allein den Erfolg errungen. Bei der traditionellen Parade am 9. Mai verweist Putin aber immer wieder auf die Rolle der Alliierten. Auch kommen Vertreter ehemaliger Sowjetrepubliken traditionell in Moskau zusammen, um gemeinsam den Sieg von damals zu feiern.
Selenskyjs Kanzleichef Andrij Jermak würdigte die Rolle besonders der USA bei der Befreiung Europas von der Diktatur unter Adolf Hitler. Ohne diese Hilfe wäre Moskau zerstört worden, schrieb er bei Telegram. Die Sowjetunion verlor 27 Millionen Menschen im Zweiten Weltkrieg./mau/DP/jha
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