- Selenskyj warnt vor erneutem Angriff Russlands.
- Geheimdienstinformationen deuten auf massive Angriffe hin.
- Russland nutzt Kälte für Angriffe auf die Ukraine.
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Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj vor einem neuen massiven Angriff Moskaus in der Nacht gewarnt. Tatsächlich attackierte Russlands Militär die Ukraine in der Nacht zu Freitag heftig und setzte dabei unter anderem nach eigenen Angaben die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik bei einem Angriff auf die westukrainische Region Lwiw ein. In der Hauptstadt Kiew kam es in der Folge des massiven Angriffs zu so heftigen Ausfällen von Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung, dass Bürgermeister Vitali Klitschko zum vorübergehenden Verlassen der Stadt riet. Russland überzieht die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.
Selenskyj sieht Fortschritte bei Gesprächen mit US-Vertretern
Außerdem sprach Selenskyj von Fortschritten beim Austausch des ukrainischen Verhandlungsteams mit US-Vertretern. Dokumente seien größtenteils unterschriftsreif, sagte er, nannte aber keine Details. Er gehe davon aus, dass das Format Davos im Hinblick auf Beziehungen zu den Partnern der Ukraine und ihren Wiederaufbau nach den russischen Angriffen sehr erfolgreich werde. In Davos findet traditionell Anfang des Jahres das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Eigentlich ist es das Jahrestreffen der Mitglieder, überwiegend große Firmen. Sie sollen sich nach WEF-Vorstellungen Gedanken über ihren Beitrag zur Lösung weltweiter Krisen machen. Seit Jahren nutzen Politiker aus aller Welt das Forum für Gespräche in informellem Rahmen./ksr/DP/nas
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