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Außerdem taucht Tokenisierung als eigenständiger Risikofaktor unter den sich wandelnden Marktinfrastrukturen auf, gemeinsam mit den anstehenden Abwicklungsreformen für US-Staatsanleihen. Damit vollzieht die SEC eine Neuausrichtung in ihrer Kontrollpraxis: Galt künstliche Intelligenz in früheren Ausgaben primär als ein internes Werkzeug einzelner Finanzdienstleister, stuft die Behörde sie nun als potenzielles Risiko für die Stabilität des gesamten Kapitalmarkts ein.
Finanzmarktakteure wie Broker, Anlageberater oder Verwahrstellen müssen sich zukünftig auf direkte Prüfungen ihrer Compliance-Programme einstellen, nachdem sie vermehrt tokenisierte Produktlinien aufbauten. Direktor Keith Cassidy begründet die Neuausrichtung des SEC-Programms mit der Notwendigkeit, flexibel auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren und neue Risikomuster frühzeitig zu identifizieren. Dadurch will man potenzielle Schwachstellen für Anleger rechtzeitig abfedern.
Krypto verliert im aktuellen Schwerpunktkatalog seine bisherige Rolle als isolierter Prüfbereich und geht direkt in den übergeordneten Techniktrends auf. Das Kontrollprogramm der Behörde umfasst über 34.000 registrierte Einheiten von Fondsgesellschaften bis zu Clearingstellen. Warum Coinbase und anderen etablierten Playern bald neue Konkurrenz droht, erfahrt ihr in diesem Artikel: "SEC öffnet Krypto-Fonds die Tür zur Selbstverwahrung".
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