Im Vergleich zum Januar 2025 gab es real 4,3 Prozent weniger neue Bestellungen. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) sowie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau).
Auch die Umsätze der Branche fielen nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker im Januar niedriger aus: Sowohl real (minus 7,5 Prozent) als auch nominal (minus 5,1 Prozent) hatten die Betriebe weniger in der Kasse als im Vorjahresmonat.
Bringen staatliche Milliarden die Trendwende?
"Die Belebung der Nachfrage des vergangenen Jahres hat sich zu Jahresbeginn leider nicht fortgesetzt. Insbesondere der Straßenbau hat einen erneuten Rückschlag erlitten", ordnete der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die Zahlen ein. "Wir hatten erwartet, dass sich - nach Monaten der Talfahrt - das Orderplus von Dezember auch im Januar fortsetzen würde. Schließlich hat die Politik einiges versprochen, aber wie man nun sieht, bleiben die Effekte leider aus."
Die Baubranche hofft eine Trendwende im laufenden Jahr: Staatliche Milliardenausgaben unter anderem für Straßen und Schienen sollten die Konjunktur ankurbeln./ben/DP/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.