- Bundesumweltminister Schneider betont Klimawirkung des GEG.
- Im Januar werden Grundzüge der Reform vorgestellt.
- Neuregelung erfordert 65% erneuerbare Energien bei Heizungen.
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Im Januar sollen Grundzüge der Reform vorgestellt werden
Die schwarz-rote Koalition ringt um eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), auch als Heizungsgesetz bekannt. Die heftig umstrittene GEG-Reform trat Anfang 2024 in Kraft. Ziel ist mehr Klimaschutz im Gebäudebereich durch einen allmählichen Austausch von Öl- und Gasheizungen. Funktionierende Heizungen können weiter betrieben werden.
Das Gesetz sieht vor, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Es gibt aber umfassende Übergangsregeln und finanzielle Förderung für den Wechsel.
Bis Ende Januar sollen Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sowie die Fraktionsvorsitzenden und Fachpolitiker Eckpunkte für eine Reform vorlegen. Die Novelle soll dann Ende Februar vom Kabinett beschlossen werden.
Die CDU strebt eine Änderung der 65-Prozent-Vorgabe an - Reiche hatte von einem Zwang zur Wärmepumpe gesprochen. Die SPD will dagegen an der 65-Prozent-Vorgabe festhalten.
Schneider "hoffnungsfroh" mit Blick auf Klimaschutzprogramm
Bis zum Frühjahr muss die Bundesregierung zudem ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen, in dem für verschiedene Bereiche skizziert wird, wie sie klimafreundlicher werden sollen. Das Umweltministerium führt alles zusammen. Die Sektoren Gebäude und Verkehr hinkten in den vergangenen Jahren immer wieder hinterher. Zu den Zulieferungen der anderen Ministerien an sein Haus sagte Schneider, es gebe "gute Ansätze", er sei "hoffnungsfroh" - auch wenn es noch Lücken gebe.
Schneider wies darauf hin, dass in diesem Jahr erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen installiert worden seien. Auch im Verkehr werde es Fortschritte geben. "Die Elektromobilität setzt sich jetzt durch", sagte Schneider. "Ich fahre selbst so ein Auto, das ist top."/hrz/DP/he
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