Schifffahrt in Bab al-Mandab kommt unter Druck

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ADEN/MOKKA (dpa-AFX) - Mit dem Vormarsch der mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen nimmt nach Angaben des Datenanalyseunternehmens Kpler der Schiffsverkehr im Roten Meer leicht ab. Durchschnittlich 37 Schiffe passierten zuletzt demnach täglich die Meerenge Bab al-Mandab, im Vergleich zu knapp 47 Passagen Mitte Juli, wie aus Daten des Anbieters hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

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Während etwa am 15. Juli 52 Schiffe durch die Meerenge an der südwestlichen Spitze der arabischen Halbinsel fuhren, waren es entsprechend der Kpler-Daten am Donnerstag lediglich 37.

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen kontrolliert mittlerweile die gesamte Westküste des Landes. Damit haben die Huthi ihren Zugriff auf die Meerenge Bab al-Mandab, durch die eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt führt, deutlich erhöht. Nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder (VDR) wächst damit die Bedrohung "erheblich". Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passierten, steige das Risiko, hieß es in einer Mitteilung. Die Huthi hatten in der Vergangenheit mehrfach Schiffe in der Region angegriffen.

Auch Straße von Hormus weiterhin unter Druck

Auch auf der gegenüberliegenden Seite der arabischen Halbinsel, in der Straße von Hormus zwischen dem Oman und dem Iran, zeigen die Kpler-Daten, dass die Schifffahrt weiterhin unter Druck ist: Im 7-Tages-Mittel durchfuhren zuletzt 19 Schiffe täglich die Meerenge. Vor Ausbruch des Konflikts zwischen dem Iran und den USA waren es täglich über 100 Passagen.

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 98,2225 $ +2,49%
Hapag-Lloyd Aktie 139,10 € -3,60%

Durch Drohungen und Angriffe hindert der Iran seit Ausbruch des Krieges Schiffe an der regulären Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Die USA halten iranische Frachter von der Passage mit einer Seeblockade ab./mar/DP/stw


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