Schieber kehrt ins Training zurück

Mittwoch, 03.10.2018 16:36 von Kicker.de - Aufrufe: 305

Es gibt nicht wenige Beobachter, die der Meinung sind, dass Alfred Finnbogason ohne seine Patellasehnenprobleme, die ihn seit der WM im Juni zum Pausieren zwangen, schön längst nicht mehr für den FC Augsburg spielen würde. Die drei Tore bei seinem Comeback-Spiel gegen Freiburg zeigten, dass diese Mutmaßungen durchaus ihre Berechtigung haben. Wer weiß, wo ein gesunder Finnbogason (Vertrag bis 2020) heute wäre? "Natürlich macht man sich Gedanken, aber dann muss auch von irgendwo ein sehr gutes Angebot kommen", sagte der 29-Jährige am Mittwoch auf Nachfrage. "Ich fühle mich sehr wohl hier. Hier in Augsburg habe ich das Vertrauen von allen. Während der Verletzung im Sommer war es kein Thema. Es macht auch keinen Sinn, den Verein zu wechseln, wenn man verletzt ist", so Finnbogason, der zuvor schon in Belgien, Schweden, Niederlande, Spanien und Griechenland spielte.

„ Ich bin immer gleich, egal, wie es läuft. Ich werde nicht verrückt, weil ich mal drei Tore schieße. Ich bin bodenständig, das ist eine meiner Stärken. “ Alfred Finnbogason

"Es gab immer Gründe, warum ich wechselte. Entweder ich war gut und wurde von einem größeren Verein gekauft oder ich habe nicht gespielt und dann musste ich wechseln. Ich habe vor meiner Karriere nicht gesagt, dass ich in so vielen Ländern spielen will. Das war nicht geplant. Aber ich habe verschiedene Kulturen und Ländern kennengelernt. Das war auch ein Glück." In Augsburg fühlt sich der Vizekapitän jedenfalls nach der Verletzungsperiode aktuell sehr wohl. "Ich spüre das Vertrauen. Ich habe super Mitspieler und einen Trainer, der mir Selbstbewusstsein gibt. Das sind alles Faktoren, die wichtig sind. Ich war glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte." Dass der Isländer wegen seiner Tore abhebt, das muss keiner befürchten. "Ich bin immer gleich, egal, wie es läuft. Ich werde nicht verrückt, weil ich mal drei Tore schieße. Ich bin bodenständig, das ist eine meiner Stärken."

"Tore sind Bonus"

Dazu gehört es auch, sich für die Mannschaft zu zerreißen. "Als Stürmer in Augsburg sind Tore nicht das wichtigste. Dass man hart für die Mannschaft arbeitet, das steht an Nummer eins. Tore sind Bonus." Allüren kennt Finnbogason keine. Nun geht es gegen Dortmund. "Das wird eine schwierige Aufgabe. Aber wir haben vor keinem Angst. In den letzten zwei Jahren haben wir dort etwas mitgenommen. Das gibt uns Mut für Samstag", betont der Stürmer, der eine hohe Meinung von der aktuellen Ausgburger Mannschaft hat. "Ich traue der Mannschaft alles zu. Letzte Saison war mehr drin. Jetzt müssen wir zeigen, was wir können, denn wir haben einen besseren Kader als letztes Jahr. Wir sind eingespielt. Wir kennen uns. Jetzt müssen wir es zeigen, dass wir so gut sind wie wir denken."

Schieber bald wieder eine Option

Gute Nachrichten gab es für seinen Stürmerkollegen Julian Schieber, dem im Juli bei einer OP im linken Knie freie Gelenkkörper entfernt wurden. Er hat in dieser Woche erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Nach der Länderspielpause könnte der Neuzugang aus Berlin somit wieder eine Alternative für Trainer Manuel Baum werden.

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