- Sächsische CDU-Kreischefs fordern Neustart der Partei.
- Bei der Landtagswahl lag die CDU bei 17,2 Prozent.
- Das war das schlechteste Ergebnis der CDU seit 1990.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Bei Zustimmungswerten von um die 20 Prozent sei die Frage mehr als berechtigt, ob die CDU künftig noch eine Volkspartei sei, heißt es in dem Brief. In Mecklenburg-Vorpommern, wo in einer Woche ein neuer Landtag gewählt wird, scheine die Lage letzten Umfragen zufolge sogar noch ernster.
Forderung nach schonungsloser Analyse und neuem Aufbruch
"Es braucht jetzt eine schonungslose Analyse und einen neuen Aufbruch ohne weiteres Zögern", schreiben die Kreisvorsitzenden. Das erwarteten die Mitglieder - der Eindruck werde auch von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft gespiegelt. Bei einer Kreisvorsitzendenkonferenz noch deutlich vor dem avisierten Termin im November müsse geklärt werden, wie die CDU wieder zur alten Stärke zurückgelange, wie ihre klare Vision für Deutschland aussehe und wie sie Vertrauen zurückgewinne.
Bei der sachsen-anhaltischen Landtagswahl am Sonntag war die AfD mit 43,8 Prozent die mit Abstand stärkste Kraft geworden - vor der CDU mit 17,2 Prozent der Stimmen. Es war das schlechteste Ergebnis der CDU bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seit der Wiedervereinigung. Die CDU verlor 25 Mandate, im neuen Landtag ist die Fraktion nur noch mit 15 Abgeordneten vertreten./dh/DP/nas
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