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Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sieht Erhöhung des Mindestlohnes kritisch

DRESDEN (dpa-AFX) - Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht die geplante Erhöhung des Mindestlohnes kritisch. "Es ist eine von vielen Entscheidungen, die sehr deutlich zeigen, dass handelnde Personen die dramatische wirtschaftliche Situation in Deutschland unterschätzen", sagte er in Dresden. 100.000 Industriearbeitsplätze seien in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland abgebaut worden. "Die Bundesrepublik ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Wirtschaften in Deutschland muss dringend günstiger und nicht teurer werden."

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Die Dresdner Semperoper.
Quelle: - pixabay.com:

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte dagegen die Verständigung der zuständigen Kommission zur Erhöhung des Mindestlohnes in Deutschland begrüßt. "Es ist gut, dass die Mindestlohnkommission sich einvernehmlich geeinigt hat", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist gelebte Sozialpartnerschaft und zeigt, dass die Kommission funktioniert. Die Lohnfindung bleibt auch in Zukunft Sache der Tarifpartner."

Der gesetzliche Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 14,60 Euro zum 1. Januar 2027 steigen. Anfang kommenden Jahres soll er bereits auf 13,90 Euro steigen, wie die Kommission mitteilte. Der Vermittlungsvorschlag der Vorsitzenden Christiane Schönefeld sei einstimmig beschlossen worden. Heute liegt der Mindestlohn bei 12,82 Euro./jos/DP/zb


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