"Es geht nicht darum, dem Bundeskanzler in den Rücken zu fallen. Am Ende können wir nur gemeinsam erfolgreich sein", sagte Schulze. Es gehe um die 45 Arbeitsjahre und darum, die Perspektive der ostdeutschen Länder in die Debatte einzubringen. Unterschiedliche Meinungen seien dabei legitim.
Auch Gegenwind aus der eigenen Partei nehme er in Kauf. "Da geht es darum, dass man auch innerhalb der Union unterschiedlicher Meinung sein darf. Hier geht es nicht um Autoritätsuntergrabung. Das ist überhaupt nicht unser Ziel."
Gespräch mit dem Kanzleramt
Schulze sagte, er habe inzwischen mit dem Kanzleramt über das Thema gesprochen. Grundsätzlich unterstütze Sachsen-Anhalt die geplanten Reformen. Zugleich müsse der Bund akzeptieren, "dass es aus den Ländern zu einzelnen Punkten unterschiedliche Meinungen gibt".
Kostenargument überzeugt Schulze nicht
Den Hinweis, die Beibehaltung der Regelung sei zu teuer, ließ Schulze nur eingeschränkt gelten. "Am Ende des Tages weiß ich, dass es Geld kostet. Aber umgedreht geht es ja um Erwerbsbiografien von Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben."/djj/DP/he
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