dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 398

Rückkauf von Magdeburger Intel-Flächen soll zügig erfolgen

MAGDEBURG (dpa-AFX) - Der Rückkauf der Magdeburger Flächen vom US-Chiphersteller Intel soll innerhalb der nächsten drei Monaten erfolgen. "Ich hoffe auch, dass wir das schaffen", sagte Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter (CDU) nach der Kabinettssitzung in Magdeburg. "Wir sind in guten Verhandlungen mit Intel." Das Unternehmen pokere nicht, so Richter.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Air Liquide SA 185,62 € Air Liquide SA Chart -0,71%
Zugehörige Wertpapiere:
Intel Corp 68,48 $ Intel Corp Chart +5,47%
Zugehörige Wertpapiere:
Merck KGaA 115,15 € Merck KGaA Chart -1,71%
Zugehörige Wertpapiere:

Der Hightech-Park in Magdeburg umfasst eine Gesamtfläche von etwa 1.100 Hektar. Intel besitzt davon ein etwa 400 Hektar großes Gelände. Für den Rückkauf ist ein dreistelliger Millionenbetrag nötig.

Wer kauft zurück: Stadt oder Land?

Intel hatte seine Fabrikpläne in der Landeshauptstadt vor einigen Monaten endgültig aufgegeben. Das Land möchte die Industriefläche über die Hightech-Park GmbH zurückkaufen. Die Stadt hat jedoch ein Vorkaufsrecht. Derzeit laufen Gespräche zwischen den drei Parteien.

Bei der Entwicklung des Hightech-Parks (HTP) setzt die Landesregierung neben Ansiedlungen aus der Mikroelektronikbranche auch auf KI-gestützte Technologien sowie technologiebezogene Ansätze im Bereich Energie- und Umwelttechnik. Ziel sei eine breitere technologische Anschlussfähigkeit, teilte die Landesregierung mit. Sie beschloss die erweiterte strategische Ausrichtung des HTP.

Elbwasserwerk geplant

Zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung wird laut Finanzminister Michael Richter (CDU) die Planung eines Elbwasserwerks vorbereitet. Gleichzeitig sollen die Energieinfrastruktur und die verfügbaren Netzkapazitäten ausgebaut werden, um Ansiedlungen zuverlässig versorgen zu können.

Verhandelt wird aktuell etwa über eine Ansiedlung des Unternehmens FMC , das Chips für KI-Rechenzentren produzieren will. Mit dem Bund und der EU laufen Gespräche zu möglichen Förderungen. FMC wurde 2016 gegründet und ist aus dem Umfeld der Technischen Universität Dresden entstanden. Hinter FMC stehen unter anderem die Unternehmen Bosch, Air Liquide (Air Liquide Aktie) , Merck KGaA und weitere internationale Investoren. Magdeburg wäre der erste Standort für eine Chipfabrik von FMC in Deutschland./cki/DP/stw

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend