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ROUNDUP: Wadephul trifft Weltbank-Präsidenten vor Gespräch mit Rubio

WASHINGTON (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul hat am Montagvormittag (Ortszeit) vor der Unterredung mit seinem US-Kollegen Marco Rubio Weltbank-Präsident Weltbank-Präsident Ajay Banga getroffen.

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Aus deutschen Delegationskreisen hieß es im Anschluss, Wadephul (CDU) habe Banga der Unterstützung durch die Bundesregierung versichert. Die Weltbank sei eine der Schlüsselinstitutionen für die Finanzierung des Wiederaufbaus, unter anderem im Gazastreifen und der Ukraine. Deutschland begrüßte insbesondere die Unterstützung der Reformagenda der Ukraine durch die Weltbank und ermutige diese, weiterhin eine aktive Rolle dabei einzunehmen.

Im Mittelpunkt des für 20.15 Uhr (MEZ) geplanten Gesprächs mit Rubio dürften die Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer gewaltsamen Einnahme Grönlands und die Gewalt der iranischen Regimes in Teheran gegen die Protestbewegung im Land stehen.

Wie die USA und Deutschland sind Island und das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland Mitglieder des transatlantischen Nato-Bündnisses. Trump verweist bei seinen Drohungen gegen Grönland auf die strategische Bedeutung der Insel, eine angeblich große Präsenz von russischen und chinesischen Schiffen in der Region - und auf die Naturschätze.

Außerdem dürften bei dem Treffen von Wadephul mit Rubio der Stand der Beratungen über Sicherheitsgarantien für die vor fast vier Jahren von Russland angegriffene Ukraine sowie die Umsetzung des Trump-Friedensplans für den Gazastreifen eine Rolle spielen.

Treffen von Wadephul mit UN-Generalsekretär in New York

Am Nachmittag wollte Wadephul mit dem Zug nach New York fahren und dort UN-Generalsekretär António Guterres treffen. Hintergrund ist unter anderem die US-Ankündigung, sich aus 66 internationalen Organisationen zurückzuziehen, darunter zahlreiche UN-Organisationen. Der Austritt wird damit begründet, dass die Organisationen nicht mit den Interessen der USA vereinbar seien. Bei vielen Organisationen geht es um Umwelt und Klima, Geschlechtergerechtigkeit, Bildung, Demokratie, Zivilgesellschaft und Rechtsstaatlichkeit./bk/DP/men

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