- Im Dezember kamen 50.000 neue Stellen hinzu.
- Die Arbeitslosenquote sank auf 4,4 Prozent.
- Die Löhne stiegen im Dezember um 3,8 Prozent.
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Denn: Die US-Arbeitsmarktdaten spielen eine wichtige Rolle bei der Geldpolitik der Fed. Zuletzt haben einige Mitglieder des geldpolitischen Rates wegen des im längerfristigen Vergleich eher langsamen Anstieg der Beschäftigung vor Risiken am Arbeitsmarkt gewarnt. Zuletzt hatten die Währungshüter den Leitzins im Dezember um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Die nächste Zinsentscheidung steht Ende Januar auf dem Programm.
Für Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, ist in den Arbeitsmarktdaten eine "klare Schwäche erkennbar". Er wies darauf hin, dass die Arbeitslosenquote seit dem Jahr 2023 tendenziell steige und mit der Einführung von Zöllen nochmals an Aufwärtsdynamik gewonnen hat. "Daran ändert der marginale Rückgang der Arbeitslosenquote im Dezember nichts."
Außerhalb der Landwirtschaft kamen im Dezember 50.000 Stellen hinzu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 70.000 neuen Stellen gerechnet.
Außerdem wurden für November 56.000 nun neue Stellen gemeldet, nachdem zuvor ein Anstieg um 64.000 gemeldet worden war. Die Arbeitslosenquote sank im Dezember allerdings auf 4,4 Prozent. Im November hatte sie noch bei revidiert 4,5 Prozent gelegen.
"Die US-Privatwirtschaft hat in den zurückliegenden drei Monaten gerade einmal 29.000 neue Stellen pro Monat geschaffen", sagte Dirk Chlench, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. Der US-Arbeitsmarkt verharre seiner Einschätzung nach weiterhin im "No Hire - No Fire-Modus".
Das Lohnwachstum hat sich allerdings wie erwartet beschleunigt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne kletterten gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, nach einem Plus von revidiert 0,2 Prozent (zuvor 0,1 Prozent) im November. Im Jahresvergleich legten die Löhne im Dezember um 3,8 Prozent zu. Hier war ein schwächerer Anstieg um 3,6 Prozent erwartet worden./jkr/mis/men
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