Der Indikator für den Dienstleistungssektor stieg um 0,4 Punkte auf 51,0 Punkte. Er signalisiert damit weiterhin ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. Zunächst war ein Rückgang auf 50,4 Punkte ermittelt worden. Der entsprechende Indikator für die Industrie war laut Daten vom Dienstag zwar gestiegen. Er signalisiert aber weiterhin einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in dem schwächelnden Sektor.
Obwohl der Stimmungsindikator für die Eurozone weiter über der Wachstumsschwelle liegt, sieht Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, die Lage kritisch. "Von Wachstum kann man im Dienstleistungssektor der Eurozone nicht mehr wirklich sprechen", kommentierte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Zwar seien in Deutschland positive Impulse als Folge von Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zu erwarten. Der Eurozone insgesamt könnten im Dienstleistungssektor jedoch härtere Zeiten bevorstehen.
Die Entwicklung im Überblick:
Region/Index März Prognose Erstschätzung Vormonat
EURORAUM
Gesamt 50,9 50,4 50,4 50,2
Industrie 48,6 48,7 48,7 47,6
Dienste 51,0 50,4 50,4 50,6
DEUTSCHLAND
Industrie 48,3 48,3 48,3 46,5
Dienste 50,9 50,2 50,2 51,1
FRANKREICH
Industrie 48,5 48,9 48,9 45,8
Dienste 47,9 46,6 46,6 45,3
ITALIEN
Industrie 46,6 48,0 --- 47,4
Dienste 52,0 52,5 --- 53,0
SPANIEN
Industrie 49,5 49,7 --- 49,7
Dienste 54,7 55,5 --- 56,2°
(Angaben in Punkten)
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