Der Indikator für den Dienstleistungssektor fiel um 0,9 Punkte auf 50,1 Punkte. Er signalisiert damit weiterhin ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. Zunächst war ein Rückgang unter die Schwelle von 50 Punkten ermittelt worden. Der entsprechende Indikator für die Industrie war laut Daten vom Freitag zwar erneut gestiegen, signalisiert allerdings weiterhin einen Rückgang der Aktivität in dem schwächelnden Sektor.
"Die Eurozone hat zu Beginn des zweiten Quartals abgebremst, nachdem die Region in den ersten drei Monaten des Jahres relativ ordentlich gewachsen ist", schrieb Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Im schwergewichtigen Dienstleistungssektor könne man von Stagnation sprechen, und der überraschende Produktionsanstieg im verarbeitenden Gewerbe reiche nicht aus, um eine deutliche Abschwächung des Wachstums zu verhindern.
Die Entwicklung im Überblick:
Region/Index April Prognose Erstschätzung Vormonat
EURORAUM
Gesamt 50,4 50,1 50,1 50,9
Industrie 49,0 48,7 48,7 48,6
Dienste 50,1 49,7 49,7 51,0
DEUTSCHLAND
Industrie 48,4 48,0 48,0 48,3
Dienste 49,0 48,8 48,8 50,9
FRANKREICH
Industrie 48,7 48,2 48,2 48,5
Dienste 47,3 46,8 46,8 47,9
ITALIEN
Industrie 49,3 47,0 --- 46,6
Dienste 52,9 51,3 --- 52,0
SPANIEN
Industrie 48,1 50,1 --- 49,5
Dienste 53,4 54,0 --- 54,7°
(Angaben in Punkten)
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