Eine inhaltliche Frage ließ er nicht zu, sondern unterbrach die Reporterin und erklärte genervt, seine Anhänger seien ihm heute noch stärker verbunden als zum Zeitpunkt seines Wahlsiegs im November.
Später wurde Trump von einem anderen Reporter im Weißen Haus erneut auf das Thema angesprochen. Der Präsident erklärte, auch er wolle nicht in einem Konflikt in Nahost involviert sein - das habe er stets klargemacht. Zugleich betonte er jedoch, dass der Iran keine Atombombe haben dürfe.
Innenpolitisches Konfliktpotenzial für Trump
Trump steht in seiner republikanischen Partei wegen der Lage in Nahost zwischen einem traditionellen, interventionsfreudigen Lager, zu dem etwa Senatoren wie Lindsey Graham und Ted Cruz zählen, und einem isolationistischen Flügel, der außenpolitische Zurückhaltung fordert.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
|
10
|
20
|
Sollte er sich dazu entscheiden, Israel aktiv im Krieg gegen den Iran zu unterstützen, birgt das für Trump innenpolitisches Konfliktpotenzial. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner sind kriegsmüde. Nicht wenige haben den Republikaner gerade deshalb gewählt, weil er im Wahlkampf versprochen hatte, sich aus Konflikten herauszuhalten, um sich stärker um die Probleme im eigenen Land zu kümmern.
In den vergangenen Tagen positionierten sich einige prominente Stimmen aus dem rechten Lager klar gegen ein militärisches Eingreifen der USA im Iran./gei/DP/he
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