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ROUNDUP: Spritpreise ziehen im Tagesverlauf an

(mit neuen Zahlen weitgehend aktualisiert)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Spritpreise legen am Montag erneut deutlich zu. Nachdem sich ihr Anstieg über das Wochenende verlangsamt hatte, beschleunigte er sich am Montag wieder, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Einer der Treiber dürfte dabei der Ölpreis sein, der am Montag deutlich höher lag als noch am Freitag.

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Sowohl Superbenzin der Sorte E10 als auch Diesel kosteten am Nachmittag um 14.30 Uhr im bundesweiten Durchschnitt mehr als noch am Morgen. Das ist ungewöhnlich - normalerweise wird der höchste Spritpreis des Tages etwa um 7.15 Uhr erreicht und fällt im Laufe des Tages deutlich. Dass sich die Preise in die andere Richtung entwickeln ist ein starkes Indiz, dass der Tagesdurchschnittspreis des Montags deutlich über dem des Sonntags liegen dürfte. Bei E10 könnte unter Umständen sogar die Marke von 2 Euro überschritten werden.

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags hatte Super E10 noch 1,984 Euro pro Liter gekostet. Das waren 20,6 Cent mehr als vor Beginn des Irankrieges. Diesel lag bei 2,117 Euro Euro pro Liter - 37,1 Cent mehr als vor Kriegsbeginn. Im Vergleich zum Samstag waren beide Preise aber nur um Centbruchteile gestiegen - also deutlich langsamer als Mitte vergangener Woche. Die ersten Zahlen vom Montag hatten ebenfalls noch eher auf eine Verlangsamung hingedeutet, bevor sich die Dynamik änderte.

Alte Preismuster gelten nur noch bedingt

Seit Beginn des Iran-Krieges bewegen sich die Spritpreise stark, das führt dazu, dass alte Preismuster derzeit nur bedingt verlässlich sind. Das gilt sowohl für den Tagesverlauf als auch für die Spritsorten. Diesel ist in der Regel eigentlich billiger als Benzin, weil der Kraftstoff niedriger besteuert wird. Sein Preis gilt aber als krisenanfälliger, unter anderem weil mehr Diesel importiert werden muss und der Kraftstoff nicht nur im Verkehrssektor eingesetzt wird.

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Bei Heizöl zeigte sich am Montag dagegen eine andere Entwicklung als bei Sprit. Das Portal Heizoel24 meldete im Verlauf des Vormittags einen starken Preissprung von weniger als 135 auf rund 150 Euro pro 100 Liter. Im Verlauf des Tages fiel er aber unter 145 Euro. Vor Kriegsbeginn hatte der Preis allerdings noch deutlich unter 100 Euro gelegen./ruc/DP/stw

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