ROUNDUP: Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess
KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land beraten. Selenskyj schrieb auf der Plattform X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil.
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"Die Ukraine schätzt jeden Einsatz Amerikas, einen würdigen Frieden zu schaffen", schrieb Selenskyj in Kiew. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten. "Das ist, was den Weg zu einem zuverlässigen Ende des Krieges bahnen kann."
Details nannte der ukrainische Präsident nicht. Zuletzt hatte er von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle - wie von Russland gefordert - ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass räumen für einen Frieden. Kremlsprecher Dmitri Peskow verlangte in Moskau, Selenskyj solle darüber heute (Mittwoch) eine Entscheidung fällen.
Der ukrainische Staatschef erneuerte seinen Vorschlag einer Waffenruhe über Ostern, wie das Präsidialamt in Kiew mitteilte. Dies könnte das Signal sein, "dass Diplomatie erfolgreich sein kann". Moskaus Haltung ist eher, dass es eine Waffenruhe erst nach einer Lösung aller Konfliktfragen geben kann.
Selenskyj: Die Ukraine muss wissen, wie Partner reagieren
Selenskyj betonte die Bedeutung verlässlicher Sicherheitsgarantien für die Ukraine. "Damit die Ukrainer klar verstehen, wie die Partner für den Fall einer erneuten russischen Aggression antworten und was Russland tatsächlich von Aggression abschrecken soll", schrieb er auf X. Von US-Seite gab es zunächst keine Äußerungen zu dem Gespräch.
Vor der Schalte hatte sich Selenskyj mit dem britischen Premier Keir Starmer und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Store abgestimmt. Russland versucht seit mehr als vier Jahren mit einer großangelegten Invasion, das Nachbarland zu unterwerfen. Wegen des Iran-Kriegs hat sich Trumps Administration zuletzt weniger um die Ukraine gekümmert./fko/DP/he
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