- Gabriel Felbermayr soll Wirtschaftsweise werden.
- Das Kabinett in Berlin beschloss den Personalvorschlag.
- Er wird bis zum 28. Februar 2031 berufen.
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In einem ersten Interview im "Handelsblatt" warnte Felbermayr vor den wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Iran. "Wenn der Weltwirtschaft dauerhaft 20 Prozent der Kapazitäten bei Öl (Rohöl) und Gas fehlen, wäre das heftig", sagte er. Wegen steigender Energiepreise rechnet er mit einem Anstieg der Inflation um mindestens 0,5 Punkte. Einen Tankrabatt sieht er trotzdem kritisch. Es gelte: "Keine Panik an der Zapfsäule."
Bundesregierung wollte ausgewiesenen Handelsexperten
Der Sachverständigenrat ist Deutschlands wichtigstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik. Vorschlagsrecht für seine Besetzung hat die Bundesregierung, berufen werden die Mitglieder vom Bundespräsidenten.
Felbermayr sei ein "ausgewiesener Experte für Handelspolitik, Geoökonomie und Europäische Integration", teilte das Wirtschaftsministerium mit. Er ist seit 2021 Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und war zuvor Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft.
Der Posten im Sachverständigenrat war kurzfristig freigeworden, weil die Bundesregierung das Mandat von Ökonomin Ulrike Malmendier nach nur dreieinhalbjähriger Amtszeit auslaufen ließ. Normalerweise sind die "Wirtschaftsweisen" für fünf Jahre berufen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) dankte Malmendier "für ihren außerordentlichen Einsatz"./tam/DP/mis
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